Wie wäre dein Leben wenn du ganz du selbst wärst

Wie wäre dein Leben wenn du ganz du selbst wärst!?

Wie wäre es, wenn du dein Potential  nutzen würdest, deinen Träumen folgen und dabei ganz authentisch wärst?

Ich lade dich ein, mir auf eine kurze Bewusstseinsreise zu folgen. Möglicherweise kennst du folgende Situation aus deinem Alltag: 

– Du steckst fest in alten Mustern und sabotierst dich oftmals selbst, wenn es darum geht voran zu kommen. 

– Auch scheint es um dich herum nichts als Probleme und Herausforderungen zu geben. 

– In dir wühlen Bedürfnisse, die scheinbar keine Erfüllung finden.

– Du träumst von einem Leben, in dem du glücklich bist, aber es scheint dir nicht vergönnt zu sein. 

– Du bist häufig unglücklich, traurig, ärgerst dich viel, oder machst dir sorgen.

Wenn dir einige dieser Punkte vertraut vorkommen, fühle hinein, wie oft diese Themen deinen Alltag dominieren. Wie oft ärgerst du dich über dich selbst oder andere? Wie häufig machst du dir sorgen über die Zukunft? Wieviel Lebenszeit verbrennst du, weil dich deine Probleme blockieren? 

Stecken wir Menschen tief im Sumpf unseres Dilemmas fest, wissen wir häufig nicht, wie wir da wieder herauskommen sollen. Es fällt uns besonders schwer herauszufinden, womit wir überhaupt anfangen sollten, um die Situationen zu verbessern. Bei manchen Menschen stellt sich grundsätzlich die Frage, ob sie überhaupt eine positive Veränderung wirklich möchten!? Allzu häufig haben sie sich mit ihrem „leblosen Alltag“ arrangiert und definieren diesen als ihr Leben. 

Ich erlebe in der Praxis immer wieder, dass Kunden zu mir sagen, sie seien „hoffnungslose Fälle“. Sie wünschten sich zwar eine Veränderung, aber ihre Beziehung, die schon lange kaputt ist, möchten sie nicht verlassen. Auch den Job, der ihnen keinen Spaß bringt, möchten sie nicht verlassen, da es mit Anstrengungen verbunden wäre, neue Wege zu gehen. Ich nenne diesen Zustand „Freiheit im Gefängnisgarten“.

Es scheint vielen auszureichen die frische Luft im Gefängnisgarten zu schnuppern, anstatt aus dem Gefängnis auszubrechen und die wahre Freiheit dahinter zu entdecken.

Möchten wir diesen Zustand jedoch für uns verändern und uns aus dem Gefängnisgarten befreien, kommen wir nicht an einem radikalen Perspektivenwechsel vorbei. Auch stellen sich für uns folgende Fragen, die uns zu einer der wichtigsten Entscheidungen unseres Lebens führen. 

– Möchten wir bis zum Ende unserer Tage im Gefängnisgarten bleiben?

– Oder: Sind wir wirklich bereit etwas Grundlegendes in unserem Leben zu verändern?

– Sind wir dafür offen, große Veränderungen in unserem Bewusstsein zu bewirken und danach zu handeln?

– Und: Sind wir auch dafür bereit, unser altes Leben hinter uns zu lassen?

Wenn wir diese Fragen für uns beantwortet haben und zu dem Ergebnis gekommen sind, einen neuen Weg in unserem Leben zu wählen, stellt sich eine weitere wichtige Frage: „Was benötigen wir dafür, um das alles zu tun?“. Die Antwort erscheint zunächst ernüchternd einfach, doch sie bildet das Fundament für alles was dann folgt. Wir benötigen zunächst nicht mehr als die Erkenntnis über unsere Situation, und die anschließende Bereitschaft diese zu verändern. 

Bleiben wir trotz der Erkenntnis und Bereitschaft in unserer gewohnten Situation hängen, kann das an den folgenden Gegebenheiten liegen:

– Wir haben bisher noch nicht die wirklich entscheidenden Erkenntnisse gehabt.

– Unserer Bereitschaft fehlt noch das nötige Rüstzeug, um uns in Bewegung zu setzen.

– Wir wissen gar nicht in welche Richtung wir genau gehen sollen, und haben kein konkretes Ziel vor Augen.

– Oder: Das Leid scheint noch nicht groß genug zu sein.

Welcher dieser Punkte trifft für dich zu?

Häufig haben wir an dieser Stelle einen Knoten im Kopf und drehen uns im Kreis. Unsere alten Traumata, Glaubenssätze und eingebrannten Persönlichkeitsmuster scheinen Amok zu laufen, und jeden Versuch uns zu befreien zu vereiteln. 

Doch die Wahrheit ist, dass unsere Motivation einfach nicht groß genug ist, uns in Bewegung zu setzen. Diese ist ein Herzjob und kein geplanter Ablauf unseres Verstandes. Es nützt uns nichts, wenn wir zwar mental alles erfassen und strukturieren können, aber kein korrespondierendes Gefühl für unsere Ausrichtung haben. 

Dabei mach wir alles unnötig kompliziert. Stelle dir vor du besitzt ein Buch, in dem dein ultimativer Lösungsweg aufgezeigt wird. Dein altes Muster liest jetzt brav das Buch ganz von vorne bis zur letzten Seite durch. Doch danach hast du das Gefühl, dass du die hunderten Informationen nicht umsetzen kannst und bist gelähmt. In Wahrheit hätte es gereicht, wenn du gelegentlich aus deinem Gefühl heraus Seiten aufgeschlagen hättest. Die Antworten, die du dort gefunden hättest, hätten vollständig ausgereicht, um dir Anstöße zu geben, hier und jetzt etwas zu verändern. Dies da sie einen Bezug zu deiner aktuellen gefühlten Situation haben. 

So kann sich auch unsere Motivation in dem Moment ändern, wenn wir das eigentliche Ziel unserer Suche fühlen. Wir suchen in allem immer nur uns selbst. Und zwar das Gefühlsbewusstsein unseres ursprünglichen Seins, welches von der Matrix noch nicht traumatisch eingefärbt, und durch die Ego-Führung in eine falsche Richtung geschickt wurde. 

Dieses ist trotz der vielen Überlagerungen die ganze Zeit anwesend. Es kommuniziert  über unsere innere Stimme mit uns, zeigt sich in emotionalen Momenten und in unseren tiefen Gefühlen. Es erzeugt die Bilder unserer Lebensträume, welche oftmals Landschaften unserer Erinnerungen sind. 

Können wir das Gefühl in uns verankern, dass wir in allem immer nur uns selbst suchen, öffnet sich ein neuer Bewusstseinszustand in uns. Der Erfüllung, der wir immer hinterher gelaufen sind, ist uns eigentlich viel näher, als wir bisher glaubten. Sie ist lediglich von dem Störrauschen der äußeren Welt überlagert. 

Doch auch dieses können wir durch eine Entscheidung beenden. Wir sind niemals Opfer der äußeren Umstände, auch wenn es manchmal genau so erscheint. Das was wir in der Regel sehen, ist das Spiegelbild der Ebenen, wo wir uns noch nicht für uns entschieden haben. Überall dort wo wir herum eiern, dort wo wir faule Kompromisse machen und es jedem gerecht machen zu wollen, sind wir nicht authentisch.

Auch zeigen unsere Lebensaufgaben ganz deutlich auf, worauf wir den Fokus richten können, um tiefer in die Verbindung mit unserer seelischen Führung zu kommen. In ihnen finden wir noch tiefere Erkenntnisse über uns selbst, da jede Lebensaufgabe uns durch eine innere emotionale Reise zurück in die ursprünglichen Kraftfelder unseres Wesens führt. 

Frage dich also, wie lange du noch auf dich selbst warten willst? 

Was genau fehlt dir, um in die Bewegung zu kommen?

Und: Wann wirst du dich entscheiden, die Rückkehr zu dir selbst anzutreten?

Wie wäre dein Leben wenn du ganz du selbst wärst!? https://patricknehls.de/die-rueckkehr-zu-dir-selbst/

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