| Das Ende aller Krankheiten
1.) Leben in der Bude Deine Lernaufgabe macht sich auf eine sehr unbequeme Art und Weise bemerkbar. Im Extremfall fordert sie deine ganze Aufmerksamkeit. Sie brennt, sie sticht, sie kribbelt, sie raubt dir den Atem, sie haut dir die Beine weg und sie bringt dich in den Stillstand. Du stöhnst, du weinst und du schreist. Deine Schmerzen bringen dich an den Rande dessen was für dich möglich ist. Du kannst nicht mehr - du willst nicht mehr. Dein ganzer Fokus richtet sich auf ein einziges Ziel - Heilung!
Das Ende aller Krankheiten,
2568
post-template-default,single,single-post,postid-2568,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,boxed,,qode_grid_1200,qode-theme-ver-15.0,qode-theme-bridge,disabled_footer_bottom,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.7,vc_responsive

Das Ende aller ‚Krankheiten‘

So – das Thema rockt! Daher gibt es heute keine schmalzige Einleitung. Wir kommen gleich zur Sache. Doch bevor wir starten verwandele ich das Wort Krankheiten in gesundheitliche Defizite. Und als zweites verwandele ich die beiden Worte gesundheitliche Defizite in Lernaufgaben. Anschnallen … und los gehts!

1.) Leben in der Bude

Deine Lernaufgabe macht sich auf eine sehr unbequeme Art und Weise bemerkbar. Im Extremfall fordert sie deine ganze Aufmerksamkeit. Sie brennt, sie sticht, sie kribbelt, sie raubt dir den Atem, sie haut dir die Beine weg und sie bringt dich in den Stillstand. Du stöhnst, du weinst und du schreist. Deine Schmerzen bringen dich an den Rande dessen was für dich möglich ist. Du kannst nicht mehr – du willst nicht mehr. Dein ganzer Fokus richtet sich auf ein einziges Ziel – Heilung!

Deine Lernaufgabe hat dir bereits jetzt zwei wunderbare Geschenke gemacht. Sie hat es geschafft, dass deine ganze Aufmerksamkeit bei dir ist und sie lehrt dich die Methode der Fokussierung. „Geschenke!?“, höre ich es jetzt im Hintergrund aufstöhnen. Ja Geschenke, weil deine Lernaufgabe eines ganz besonders möchte – das du lernst bei dir zu sein. Ganz und gar.

2.) Das dritte Geschenk

Das dritte Geschenk ist, dass deine Lernaufgabe dir in diesem Moment dein Leben schenkt, auch wenn es sich vielleicht nicht so anfühlen mag. Sie möchte, dass du lernst ‚dein‘ Leben zu leben. DEIN Leben! Und in diesem Moment tut sie alles dafür, dass du am Leben bleibst. Auch wenn du sie anflehst endlich aufzuhören, bleibt sie solange sie sich sicher sein kann, dass du nicht einfach umkippst. Denn in Wahrheit hat sie noch viele Geschenke für dich und sie möchte, dass du lernst dich zu sehen. Sie möchte, dass du sehr genau hinsiehst und endlich damit aufhörst dir etwas vorzumachen und dich zu verbiegen. Sehr oft schon hat sie versucht dir Hinweise zu geben. Sie hat dir deutliche Signale gesendet und versucht mit dir Kontakt aufzunehmen. Dafür hat sie dein Gesicht benutzt und wundersame Spuren eingebrannt, die dich wachrütteln sollten.

3.) Widerstand ist zwecklos

Während uns unsere Lernaufgabe Wochen, Monate – oder teilweise Jahrelang in der Wunde herum bohrt, verlieren wir so manches Mal die Hoffnung. Viele von uns jedoch ziehen zuvor in den Kampf gegen die Lernaufgabe. Sie soll mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft und schließlich besiegt werden. Es wird dabei z.B. zu Mitteln gegriffen, die den Namen „Gegen das Leben“ in sich tragen. Und bei großen Lernaufgaben deren Name an Fluß – Krabbeltiere erinnern, wird gerne zur Chemiekeule gegriffen, welche in unserem Inneren ein ganzen Krieg initiiert. Was viele nicht ahnen ist, dass bei diesen Methoden die Lernaufgabe selbst oftmals vernichtet wird.

Dabei wollte die Lernaufgabe in ihrem Ursprung auf eines ganz besonders aufmerksam machen. Sie ist ein Teil von uns und kein Feind. Kämpfen wir gegen sie, so kämpfen wir gegen uns selbst. Jeder Widerstand ist so gesehen zwecklos und mündet in einer weiteren und oftmals dann wesentlich größeren Lernaufgabe.

4.) Mit King Kong um die Häuser ziehen

O.K. – haben wir das einmal geschnallt dann wird uns klar, dass wir vor der Lernaufgabe nicht wegrennen können, oder gegen sie kämpfen sollten. Es macht ja auch keinen Sinn King Kong mit unserer Faust anzugreifen. Er würde sich totlachen. Wäre es nicht viel cooler King Kong zuzuzwinkern, ihm ein Eis zu spendieren und dann mit ihm um die Häuser zu ziehen. Dass bedeutet auf Hochdeutsch, dass unsere Lernaufgabe möchte, dass wir sie umarmen und sie bedingungslos annehmen. Sie möchte, dass wir ihr zuhören. Früher hatte sie noch leise zu uns geflüstert, doch wir hatten einfach keine Zeit und Lust zuzuhören, geschweige denn hinzusehen. Erst jetzt wo sie einen auf King Kong macht, werden wir wach und nehmen sie voll und ganz wahr. Und jetzt wo wir den Riesenaffen liebevoll umarmen, wird uns bewusst was wir vorher versäumt haben. Die Größe des Schmerzes symbolisiert unsere wahre innere Größe, die wir zuvor einfach nicht gesehen haben. Diese Größe ist unsere Macht, die uns schließlich aus der lähmenden Ohnmacht ziehen kann.

5.) Wenn Erwachsene erwachsen

Und diese Größe beinhaltet viele viele weitere Geschenke, die in diesem Artikel überhaupt gar keinen Platz finden … Ein Geschenk sei jedoch an dieser Stelle noch erwähnt. Unsere Lernaufgabe … ach komm … King Kong klingt doch irgendwie reizvoller … also nennen wir sie so, basta! Also King Kong möchte, dass du die volle Verantwortung für dich übernimmst. Er ist groß und da er ein Teil von dir ist, bist du es somit auch. Da du nun groß und erwachsen bist, kannst du ja auch die Verantwortung übernehmen. Keine Männer in weißen Kitteln, nein du selbst! Die Heilung die du suchst, trägst du schließlich in dir selbst. Niemand anderes kann das für dich tun. Nur du alleine. Das heißt nicht, das du keine Hilfe annehmen darfst, nein. Es ist nur so – das ganze ist deine Show! Und du bist der Einzige, der in sich die tiefen Wunden heilen kann. Alle anderen können dir Impulse geben und dich ein Stück auf deiner Reise begleiten.

Wenn King Kong bemerkt, dass du das tust, dann braucht er nicht mehr so ein Theater zu machen und er wird dann optisch und gefühlsmäßig kleiner. Viele Erwachsene glaubten bis hierhin, sie seinen erwachsen gewesen. Doch der Prozess der inneren Erkenntnis und die absolute Übernahme der Verantwortung für die eigenen Lernaufgaben sind die Werkzeuge für das Erwachen ins erwachsene Sein.

6.) Die Landkarte deines Seins

Wir spulen den Film nochmal zu dem Augenblick zurück, als deine damalige Lernaufgabe ganz zart mit dir kommuniziert hatte. Du standest wie jeden Tag vor dem Spiegel und hast in dein Gesicht geschaut. Doch du hattest dich nicht gesehen. Ich weiß, dass dieser Teil schräg klingt. Doch nach vielen Jahren Face Reading habe ich festgestellt, dass sehr viele Menschen bis zum heutigen Tag Großteile ihres Gesichtes noch niemals bewusst wahrgenommen haben.

Faltenlandschaften, Pigmente, Schwellungen, Verfärbungen – es sind so viele Hinweise dort gezeichnet. Doch es scheint, als habe sich ein unsichtbarer Schleier über unsere Augen gelegt und machte uns auf beiden Augen blind.

Dein Gesicht ist die Landkarte deines Seins und es zeigt dir auf, wann und wie sich King Kong in deinem Leben zeigen könnte. Lange Zeit bevor er zu seinem ohrenbetäubenden Gebrüll ansetzt, zeigt sich in voller Zartheit ein Zeichen auf deiner Landkarte. Lange bevor du zum Stillstand gezwungen wirst möchte deine Lernaufgabe, dass du in die Stille gehst und einfach lauschst uns siehst.

Und sehen kannst du jederzeit alles in deinem Gesicht. Chronische Lernaufgaben z.B. zeigen sich sehr häufig direkt auf der Nase und dies in Form von vertikalen Linien. Menschen die viele Jahre leiden, vergeht oftmals der Spaß an ihrer eigenen Existenz. Die Lernaufgabe gleicht einem nicht enden wollenden Horrortrip. Tatsächlich weiß ich sehr genau wie sich das anfühlt, da ich im Club der „Vertikalen – Nasen – Falten“ eine Dauermitgliedschaft hatte. Und bei der Vergabe der Mitgliedschaftsausweise stand ich vorne in der ersten Reihe und habe ganz laut ‚HIER‘ geschrien.

Da die Nase in komprimierter Form der Spiegel deiner Persönlichkeit und Macht ist, zeigen dir die vertikalen Linien auf, dass du genau diese endlich voll und ganz Leben sollst.
Jede Lernaufgabe zeigt sich somit in unseren Gesichtern und entschlüsselt uns den Weg in die Heilung.

7.) Der Dirigent und der Komponist

Und die Heilung in dir beginnt in dem Moment, wenn du genau diese Erkenntnis hast und anschließend die Reise in dein Inneres antrittst. „Das Ende aller Krankheiten“ scheint zunächst eine Provokation oder das Gefasel eines durchgeknallten Vogels zu sein, doch in Wahrheit ist dies ein tiefes Bedürfnis in uns Menschen aus dem leidvollen Wechselspiel der Polarität herauszuwachsen und in unserem Kern heil – also ganz zu werden.

Was wir dabei sehr gerne übersehen ist, dass diese ganze Show aus dem Hintergrund dirigiert wird. Da der Dirigent zunächst für uns unsichtbar ist, tappen wir eine gefühlte Ewigkeit im Dunkeln und dürfen lange Zeit nach dem wir laufen gelernt hatten, laufen lernen. Initiiert wird dieses erneute Laufenlernen durch unsere Lernaufgabe. Diese möchte, dass wir unseren Blick nach Innen richten, damit wir endlich dem Dirigenten begegnen. Erst wenn wir durch seine Augen sehen lernen, wird uns das ‚Warum‘ bewusst. „Warum muss ich leiden!?“, fragst du ihn. Und er wird dir antworten: „Damit du anfängst mich zu sehen, zu fühlen und zu leben.“ „Warum ist die Dunkelheit so groß?“, fragst du ihn. Und er sagt:“ In deiner dunkelsten Stunde wird dein wahrhaftiges Licht geboren.“

Das ganze Drama und die ganze Schönheit unserer Existenz wird uns nur durch ihn bewusst. Und er ist der Einzige, der den Weg der Heilung kennt. Schließlich möchte er uns den brillanten Komponisten vorstellen, mit dem er gemeinsam ein Meisterwert kreiert.

Der Dirigent und der Komponist haben häufig deine Lernaufgaben bereits vor deiner Geburt geschrieben. Dies taten sie aus bedingungsloser Liebe zur dir, nur damit du ab einem gewissen Punkt in der Zeit die Reise zurück zu dir antrittst.

Die beiden haben es also faustdick hinter den Ohren und lassen dich eine Weile zappeln, bis bei dir endlich eine Lampe angeht.

Denn erst das menschliche Drama in seiner ganzen Reibung und Polarisierung erzeugt die Kraft, die wir Schöpfung nennen. Durch die tiefsten Schatten hindurch werden die größten Theaterstücke der Welt geboren, die uns Menschen in ewigen Zeitschleifen faszinieren. Durch das Leid selbst erblüht das Leben, welches du bist.

8.) Zurück auf dem Boden

O.K. du wirst gecheckt haben, dass der Dirigent und er Komponist beide eins sind – deine Seele. Und das Meisterwerk – das bist du selbst.

Vermutlich sitzt du gerade an deinem Computer, siehts draußen dunkelgraue Regenwolken vorbeiziehen, hängst würgend über deiner Steuererklärung und bekommst Zuckungen bei der neuen Datenschutz …naja. Und jetzt fragst du dich, was dieser ganze Artikel denn soll, denn neben dem ganzen Alltagswahn tut deine Lernaufgabe Hölle weh. Wenn du das Meisterwerk sein sollst, warum ist denn alles grau und nicht bunt!? Und sieht so ein Meisterwerk aus!? Also bitte! Und wo bitte soll bei dieser Menschheit ‚Das Ende aller Krankheiten‘ in Sicht sein!? Und …

9.) Die Bratpfannen – Methode

Natürlich gehen dir solche Gedanken nicht durch den Kopf. Du hast längst erkannt, dass du aus so einer Opferhaltung heraus den Tanz des Leides immer weiterführen würdest – doch da bist du schon lange drüber hinweg. Meine Mutter hätte vermutlich an dieser Stelle gesagt: „Wenn der immer noch nichts schnallt, dann musst du ihm einfach mit der Bratpfanne eins drüber hauen.“

Ja, das ist natürlich der Klassiker, doch mit meiner schiefen Bratpfanne könnte ich nicht mal eine Ameise erschlagen. Sie würde bei dem Versuch kiechernd davonlaufen. Schließlich wissen wir doch, dass unser Leid in ewigen Spiegelungsprogrammen an das Leid aller anderen gekoppelt ist. Von daher würden wir doch gar keinem einzigen Lebewesen auf der Erde ein Haar krümmen – wir sind ja nicht blöd …

Außerdem habe ich keinen Bock darauf, in meinem „Karma – Punkte – Sammel – Heft“ weitere Punkte zu sammeln. Habe jetzt das Ohrläppchen – Heft, ist cooler! https://patricknehls.de/heute-ist-ohrlaeppchen-tag/

Und somit ist der Anfang vom Ende aller Krankheiten eingeleitet.

Ganz offiziell. Und das ganz ohne Bratpfanne …